Geschichte Raum 2 e.V.

Zur Geschichte des Raum 2 e.V.

Ende 1999 entstand bei einigen Menschen die Idee, aufgrund des nicht gerade goßzügigen kulturellen Angebotes im Landkreis Lüchow-Dannenberg, selber aktiv zu werden. Die Möglichkeit zur Umsetzung dieser Ideen ergab sich dann Anfang 2000 durch die Anmietung von Räumlichkeiten neben dem Gelände einer ehemaligen Kaserne, wo während der Naziherrschaft Raketen gebaut wurden. Von der Eigentümerin des Geländes, Frau Hezinger und Ihres Verwalters, Herrn Buitkamp haben wir seither freundliche Unterstützung erhalten. Um dem losen Verbund an Menschen einen Rahmen zu geben gründeten wir im Februar 2000 den gemeinnützig anerkannten Verein Raum 2 e.V.

Unser Ziel war und ist es, Selbstorganisiert und Unabhängig Menschen eine Plattform zur Umsetzung Ihrer Ziele anzubieten. Das heißt, Leute die hier etwas unternehmen möchten können selbstständig ihre Pläne umsetzen, der Verein Raum 2 bietet Ihnen die Räume dazu. Dadurch ergaben sich vielfältige Darbietungen wie Lesungen, Konzerte, Theatervorführungen, Künstler-Symposien, ein regelmäßiger Malkurs, den jährlich stattfindenden Wettbewerb Local Looser mit ca 30 Bands und Interpretinnen, Proberäume für Bands, der Info-Laden Rabazz, eine Freigelassenen-Betreuung während der Atommülltransporte hier ins Wendland und vieles mehr.

Auf unseren jeden Mittwoch stattfindenden Plenum/Treffen entscheiden wir gemeinsam über unser weiteres Vorgehen. In Planung ist z.B. ein Photolabor und eine Medienwerkstatt.

Im Jahre 2002 gründete sich in Unserer Nachbarschaft die Kulturmanufaktur wo zur Zeit Schneiderei, Öhlmühle, Recycling, Schwangerschaftsvorbereitung, Tanztherapie, Malerei zu finden sind.

Im Jahr 2004 ordnete der Landkreis Lüchow-Dannenberg an, das wir bauliche Veränderungen

Im Bereich Elektrik, sanitäre Einrichtungen, Notausgänge, Fenster /Türen, Brandschutz ect. vornehmen müssen, um weiterhin Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen zu erhalten. Der finanzielle Aufwand beträgt etwa 70.000 €. Da der Verein Raum 2 keine Rücklagen hat und sich hauptsächlich durch Spenden finanziert, haben wir Anträge zur Unterstützung bei der Stadt und Samtgemeinde Dannenberg, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und dem Land Niedersachen sowie der EU gestellt, welche alle abgelehnt wurden.

Mit freundlicher Unterstützung eines Architekten haben wir vom Landkreis eine Baugenehmigung erhalten. Auch die Besitzerin Frau Hezinger ist bereit uns finanziell durch den Einbau neuer Türen und Fenster zu unterstützen. Im Bereich der Elektrik wurde ein Anfang durch den Umbau der Hauptverteilung begonnen.

Doch um weitermachen zu können sind wir auf Sach- oder Geldspenden (gegebenenfalls mit Spendenbescheinigung) angewiesen. Jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen.


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